TWF – Model (think/work/forget) Maximilian Bauer und Michl Schmidt

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Maximilian Bauer und Michl Schmidt zeigten Arbeiten im Projektraum Ameisenberg.
Maximilian Bauer lädt mit seiner Arbeit ein, gemeinsam Zeit zu verbringen, in Dialog zu treten. Mit wem? Dies geschieht immer spontan. Anlass dafür sind Karten, von Maximilian Bauer gestaltet, die die Größe eines Smartphones haben. Sie besitzen ein haptisches Merkmal, das man im Alltag wiederfindet. Der Betrachter ist dabei aktiver Teilnehmer und darf mitentscheiden, welchen Weg das Spiel nehmen soll. Kein konkretes wiedererkennbares Prozessmuster kann man bei Maximilian Bauer erkennen. Ein Versuch, sich auf die neue Lage einzulassen, spielt eine wesentliche Rolle. Die Betrachter werden in den Dialog miteinander treten oder auch nicht. Das Ergebnis wird dokumentiert und als Kommunikationspartituren für die zukünftigen Arbeiten verwendet.
Gegenstand von Michl Schmidts Arbeiten sind Untersuchungen des Alltags und der eigenen künstlerischen Relevanz. In seinem Objekten und Performances beschäftigt er sich mit Tätigkeiten, die als nebensächlich gelten. Die Do It Yourself Methode wird zum geistigen Werkzeug. Diese Form der künstlerischen Produktion ist zu unterscheiden vom ergebnisorientierten Arbeiten. Das Ausprobieren, Auskosten der Möglichkeiten, das im eigenem Atelier von statten geht, bringt eine neue Wahrnehmung der Umgebung mit sich.

27.10. – 29.10.2017

Projektraum Ameisenberg

Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung von Kulturamt Stuttgart

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